Alte Kaserne
Stadt Winterthur
   

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Digital & Analog

Google-Suche: «Digital»
In 0.44 Sekunden erscheinen 3'070'000'000 Ergebnisse. Das erste Ergebnis führt mich zu einem Bericht von tagesanzeiger.ch vom 8. Mai 2006 mit dem Titel «Beethoven wäre ein Game-Komponist». Es geht darum, dass Musik von Computerspielen längst über das elektronische Piepsen hinausgeht.

[Analog:
Ein Signal analoger Art verwendet die physikalischen Eigenschaften des zum Einsatz kommenden Mediums für die Übertragung der Signalinformation. Im Gegensatz zum digitalen Signal wird beim analogen Signal das komplette Informationsspektrum übertragen.]

Computerspiel-Soundtracks werden von bis zu 60-köpfigen Orchestern sowie geschulten Stimmen gespielt (das Orchester spielt analog). Für den Komponisten liegt die Schwierigkeit darin, dass die Computerspieler für eine Spielszene unterschiedlich lange brauchen.

[Digital:
Ein digitales Signal wird durch die Digitalisierung und Quantisierung meist analoger Signale erzeugt und in Form von Zahlen und Ziffern dargestellt. Die häufigste Darstellungsform dieser Information ist der Binärcode.]

Ist das Orchesterspiel aufgenommen, digitalisiert ein Programmierer das Material um so genannte Loops (Schlaufen) zu formen und einen komplizierten Klangteppich zu weben. Computerspiel-Musik zeigt, wie analoges Material zu digitalem verarbeitet wird.

Ähnlich funktioniert das Dialog-Festival: Digital und Analog werden zu Di-alog. Es findet ein Zwiegespräch zwischen der realen, messbaren und der digitalisierten Welt statt.