AUSSTELLUNG «RESTSTOFFE ZUM DIALOG»

Unter dem Motto «Reststoffe zum Dialog» werden Projektarbeiten präsentiert, die sich mit dem Thema «Recycling» auseinander setzen. Die Ausstellung bietet in erfrischender und unterhaltsamer Art und Weise eine neue Perspektive auf die Wiederverwertung von verschiedensten Materialen wie Sound, Programmcode oder auch Computerhardware wie z.B. modifizierte Spielekonsolen aus den 80er Jahren. Auch einfachen Alltagsgegenständen wird durch die Darstellung in einem ungewohnten Kontext ein zweites Leben eingehaucht, das dem Betrachter eine neue Form von Wahrnehmung der vermeintlich unscheinbaren Objekte ermöglicht. Die individuelle Herangehensweise der KünstlerInnen zeigt die Vielfältigkeit des Themas im Kunstkontext auf und garantiert den Besuchern ein spannendes Erlebnis.

 

1_ ASCIILAB von HGK Zürich/Neue Medien

Im Mittelpunkt der Installation «ASCIILAB» steht ein UNIX-Rechner, in dem verschiedene Shell-Skripte interagieren. Systemprozesse werden automatisch analysiert und wiederverwertet. Die intern ablaufenden Prozesse werden über einen Videobeamer visualisiert. Weitere Outputkanäle sind der ASCII-TANK (mobile Druckereinheit), sowie dem ASCII-Radio für die Live-Berichterstattung.

 

 

2_ DER ANFEURER von Anja Moers, FH Aargau, Medienkunst

«Go, go, go!» feuert ein 2.30m großer Roboter aus Kartonschachteln den Betrachter an. In jeder Hand hält er einen Ponpon, der sich mittels Joystick bedienen lässt und einem die wunderbare Gelegenheit gibt, sich selbst zu feiern.

 

 

3_ HOME-ENTERTAINER von Thomas Kusitzky & Michael Wilhelmi, controller entertainment., Berlin

Der Home-Entertainer erscheint als ein herkömmliches Computerspiel, tatsächlich handelt es sich aber um eine intuitiv bedienbare Klanginstallation. Der Spieler kann durch Knopfdruck verschiedene Level (Musikstücke) auswählen und so seine eigene Komposition kreieren.

 

 

4_ INSERT COIN von ZugZwangZukunft, Wien

Die moderne Spielhölle «Insert coin» besteht aus modifizierten Spielautomaten, die dem Konsumenten den Zugang zu inkorporierten Medienkunstwerken ermöglichen. Wer eine 1-Euro-Münze einwirft, kann in den ironischen, interaktiven Kunstwerken navigieren.

 

Chakramat:

Der Chakramat ermöglicht es Ihnen, geist- und körperstimulierende Bilddaten über Ihren Körper zu streamen.

Biopong:

Erleben Sie das weltberühmte Pixel aus dem Arkade-Klassiker «Pong» mit einem überarbeiteten organischen Algorithmus.

Cyclotron:

VVRRROOOOMMM. Auditive Partikelbeschleunigung im lichtleeren Raum – Steuern Sie durch geloopte Welten und erfahren Sie eine Komposition, die Sie selbst in einen Parameter verwandelt.

Isocube:

Sprengen Sie den zweidimensionalen Raum und dringen Sie in das innerste der Mona Lisa ein.

Generator//a:   

Im harten Kampf mit der Wirklichkeit helfen nur Fusstritte und Fausthiebe – bei diesem Spiel generieren Sie damit den Grundstein für ihr persönliches Glück.

CLAR 9000:

Dieser Automat spricht für sich selbst! Ein klassisches Arcade Spiel mit einer menschlichen Game-Engine.

 

 

5_ SCHROTT-THRILLER von Brigitte Renz, FH Aargau

Inspiriert durch die Musik und den Stimmungsmechanismus des Filmgenres Thriller wird in der Klanginstallation ein Spannungsbogen zwischen Idylle und Bedrohung aufgebaut. Als Material dazu dienen Tonaufnahmen aus einer der grössten Schrottentsorgungsanlagen in der Schweiz und Geräusche aus der Natur.

 

 

6_ PXLMD von Martin Fröhlich, FH Aargau

Eine Lichtinstallation aus 64 Spitallampen ist gleichzeitig ein Interface, das dem Betrachter durch Umstecken der Pixel (Lampen) das Steuern unterschiedlicher angehängter Medien (Audio oder Visual) ermöglicht.

 

 

7_ ATE EAT WORLD von Pascal Arnold, HGK Zürich / Neue Medien

Auf der Webseite kann der Benutzer eine der Episoden von «ate eat world» betrachten oder im Mini-Flashgame das fressgesteuerte Monster «ate» selber steuern.